Manufactured by: Square Pharmaceuticals Ltd.
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Menschen mit den folgenden Erkrankungen sollten vorsichtig sein: Parkinsonismus; Epilepsie; Allergien; Engwinkelglaukom; gutartige Prostatahyperplasie; schwere Herz- oder Leberprobleme; extreme Temperaturen (sehr heißes oder kaltes Wetter); anhaltende Infektionen oder niedrige Anzahl weißer Blutkörperchen; Überaktive Schilddrüse; Schwangerschaft; älteres Alter oder sehr kleine Kinder. Bei Patienten, die Blutverdünner einnehmen, ist besondere Vorsicht geboten. Wenn bei Patienten, die sowohl Haloperidol als auch Lithium anwenden, neurologische Nebenwirkungen auftreten, ist das Medikament sofort abzusetzen.
Carbamazepin und Rifampicin senken die Menge dieses Arzneimittels im Blut. Andere Medikamente, die die Gehirnfunktion verlangsamen, wie Alkohol, Schlaftabletten, Anästhetika, Medikamente gegen Angstzustände und starke Schmerzmittel, können Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit verschlimmern. Dieses Medikament kann auch dazu führen, dass Guanethidin, ein Blutdruckmedikament, weniger wirksam ist. Bei gleichzeitiger Einnahme von Arzneimitteln, die das QT-Intervall des Herzens beeinflussen, oder von Diuretika, die den Salzhaushalt des Körpers stören, besteht ein höheres Risiko für Herzrhythmusstörungen. Die Anwendung dieses Arzneimittels zusammen mit Clozapin oder Chlorpromazin kann den Haloperidolspiegel im Blut erhöhen.
Ernsthafte Warnung: Dieses Medikament kann den Lithiumspiegel im Blut erhöhen und eine gefährliche Reaktion hervorrufen, die als malignes neuroleptisches Syndrom bekannt ist.
Schwere Vergiftung, die zu einer starken Depression des Zentralnervensystems führt; bereits im Koma liegen; an der Parkinson-Krankheit leiden; oder gerade stillen.
Haloperidol wirkt, indem es die Dopamin-D1- und D2-Rezeptoren im mesolimbischen System des Gehirns blockiert. Es verringert auch die Freisetzung bestimmter Hormone aus dem Hypothalamus und der Hypophyse. Dadurch hilft Haloperidol den Menschen, sich ruhiger zu fühlen, reduziert aggressives Verhalten und lässt Halluzinationen und Wahnvorstellungen verschwinden.
Erwachsene: PO Psychosen 0,5–5 mg 2–3 mal/Tag, in schweren Fällen bis zu 100 mg/Tag. Erhaltungsdosis: 3-10 mg/Tag.
Schwere Tics; Tourette-Syndrom Initial: 0,5–1,5 mg 3-mal täglich, bis zu 10 mg/Tag beim Tourette-Syndrom.
Zusätzlich bei schwerer Angst oder Verhaltensstörungen 0,5 mg zweimal täglich.
Unruhe und Verwirrung 1–3 mg alle 8 Stunden.
Hartnäckiger Schluckauf 1,5 mg 3-mal täglich.
Intramuskulär:
Akute Psychose 2-10 mg pro Stunde oder 4-8 pro Stunde, bis die Symptome unter Kontrolle sind. Maximal: 18 mg/Tag.
Übelkeit und Erbrechen 0,5–2 mg/Tag.
Obwohl Reproduktionsstudien an Tieren eine nachteilige Wirkung auf den Fötus gezeigt haben und es keine ausreichenden und gut kontrollierten Studien bei schwangeren Frauen gibt, kann dieses Arzneimittel trotz möglicher Risiken während der Schwangerschaft nur dann angewendet werden, wenn dies unbedingt erforderlich ist.
Bei Müttern eines Neugeborenen, die dieses Arzneimittel in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft eingenommen haben, kann es selten zu Symptomen wie Schläfrigkeit, Muskelsteifheit oder Zittern, Schwierigkeiten beim Füttern oder Atmen und ständigem Weinen kommen. Wenn Sie eines dieser Symptome bei Ihrem Baby bemerken, insbesondere im ersten Monat, informieren Sie sofort den Arzt.
Dieses Arzneimittel geht in die Muttermilch über. Sprechen Sie vor dem Stillen mit Ihrem Arzt.
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